Combots – 22 Mio Euro für einen Chatclient ? Der Business case von Combots setzt auf eine immer rarer werdende Zielgruppe: Den unerfahrenen Portal-Nutzer. Einst von T-online in Massen ins Netz geschleust, weckte diese Zieldemographie die Begierde der strategischen Vermarkter , auch bei Combots. Wer sich einigermassen auskennt, wird wohl kaum bereit sein, einige Euro im Monat für den Avatar eines Chatclients auszugeben – Ein client, der mit 77MB nur um etwa Faktor 10 grösser ist, als zB der kostenlose Trillian. Combots in Karlsruhe stellt nachwievor ein wie blöd – die Kriegskassen sind noch prall gefüllt. Rein theoretisch könnten die Herren in Durlachs Amalienbadstrasse noch ca 30 Jahre so weiter machen, ein Produkt entwicklen, bei dem fraglich ist, ob es jemals seine Kosten wieder einspielen wird, was vollkommen PC-zentrisitisch ist und eine sehr eng zugeschnittene Zielgruppe benötigt – die immer weniger wird. Mittlerweile sättigt sich der Onlinemarkt, was Neu-Nutzer angeht, diese Zahlen gehen kontinuierlich zurück. Naja, wollen wir mal positiv denken und Combots gedanklich für einige Sekunden die Daumen drücken, sofern dies das Kharma verbessert.
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